Gemeindeverwaltungsverband Donaueschingen - Umweltbüro

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Schlammbehandlung

Der anfallende Schlamm kommt über die Voreindicker direkt in die Faulbehälter. Ebenso der Überschussschlamm, dem durch Siebtrommeln zuvor ca. 90% des Wassers entzogen wird. Die anfallenden Klärschlämme werden in zwei Faulbehältern auf anaerobem Weg, das heißt ohne Luftsauerstoff "ausgefault". Dadurch werden leicht zersetzbare organische Stoffe abgebaut.

Das Ergebnis:

Bei der Beschickung wird der Schlamm aufgeheizt und mit bereits ausgefaultem Schlamm "geimpft". Die Temperatur muss im gesamten Faulbehälter konstant auf 38 Grad Celsius gehalten werden. Der ausgefaulte Schlamm kommt anschließend in die Nacheindicker. Dort wird er vom einem Teil des freien Wassers getrennt. Eine Kammerfilterpresse entwässert den Schlamm auf einen Gehalt von mindestens 35% Feststoffe. Die zur Schlammentwässerung notwendige Aufbereitung wird mit synthetisch-organischen Flockungsmitteln, sogenannten Polymeren, vorgenommen.